Wirtschaftsstrafrecht


Die Teilnahme am Wirtschaftsverkehr ist immer mit der Gefahr verbunden, sich strafbar zu machen oder dem Vorwurf von Straftaten ausgesetzt zu sein.

 

Wir beraten unsere Mandanten daher grundsätzlich vorbeugend, um Verstöße gegen strafrechtliche Normen zu verhüten. Kommt es dennoch einmal zur Eröffnung eines strafrechtlichen Ermittlungsverfahrens oder gar zu einer Anklage, so ist eine wirkungsvolle Strafverteidigung unabdingbar.

 

Grundsätzlich beraten und vertreten wir in allen Angelegenheiten des Wirtschaftsstrafrechts, also im Zusammenhang mit Vermögens-, Eigentums- und Steuerdelikten (hierzu gehören insbesondere die Tatbestände des Betrugs, der Untreue, der Unterschlagung und der Steuerhinterziehung).

 

Infolge der konsequenten Spezialisierung unserer Kanzlei verfügen wir darüber hinaus über Kenntnisse und Erfahrungen in bestimmten strafrechtlichen Sondergebieten:

 

 

Strafverfahren im Bereich des Kapitalmarktrechts

 

Immer öfter sehen sich Anbieter von Kapitalanlagen und Finanzdienstleister strafrechtlichen Ermittlungen ausgesetzt. Anlass für solche Ermittlungen können Geldwäscheverdachtsanzeigen von Banken, auffällige Kursbewegungen an den Börsen oder auch Strafanträge enttäuschter Anleger sein, die den Grund für marktbedingte Kapitalverluste fälschlicherweise in fehlerhaften, angeblich betrügerischen Auskünften ihrer Berater suchen.

 

An eine wirkungsvolle Strafverteidigung sind in solchen Fällen zweierlei Anforderungen zu stellen: Selbstverständlich sollte der Strafverteidiger über exzellente Kenntnisse des materiellen Strafrechts und der Strafprozessordnung verfügen. Diese reichen jedoch in aller Regel nicht aus. Denn bei den meisten Strafgesetzen im Bereich des Kapitalmarktstrafrechts handelt es sich um sog. Blankettnormen: Eine Strafbarkeit kommt nur in Betracht, wenn der Beschuldigte gegen Bestimmungen des öffentlichen oder zivilen Kapitalmarktrechts verstoßen hat. Um zum Beispiel beurteilen zu können, ob ein Anbieter von Finanzdienstleistungen gegen den Erlaubnisvorbehalt des § 32 KWG verstoßen und sich somit nach § 54 Nr. 2 KWG strafbar gemacht hat, muss sich der Verteidiger auch im KWG sehr gut auskennen.

 

Außerdem sind unbedingt die berufsrechtlichen Konsequenzen einer strafrechtlichen Verurteilung zu beachten, denn eine solche kann zum Entfallen der nach §§ 34c GewO, 33 KWG erforderlichen persönlichen Zuverlässigkeit und mithin zum Widerruf der Finanzdienstleistungserlaubnis führen. Ein zeitnahes Tätigwerden gegenüber den zuständigen Behörden hilft, Ihre Existenz zu sichern.

 

Aufgrund unserer straf- und wirtschaftsrechtlichen Kompetenz erfüllen wir beide Anforderungen und bieten Ihnen daher die optimalen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Strafverteidigung.

 

Bitte wenden Sie sich rechtzeitig an uns, wenn Sie sich dem Vorwurf des

 

-         Betrugs einschließlich des Kapitalanlagebetrugs,

-         der Untreue und der Unterschlagung von Kundengeldern,

-         des Verstoßes gegen das KWG,

-         des verbotenen Insiderhandels,

-         der Marktmanipulation,

-         der unrichtigen Gesamtdarstellung der Verhältnisse einer Aktiengesellschaft,

-         der Verleitung zu Börsenspekulationsgeschäften

 

oder der Begehung ähnlicher Delikte mit Bezug zu den Kapitalmärkten ausgesetzt sehen.

 

 

Strafverfahren im Bereich des Versicherungsrechts

 

Oft trifft Versicherungsnehmer der Vorwurf des (Versicherungs)betrugs. Bei Abschluss von Versicherungsverträgen sollen vorsätzlich falsche Angaben gemacht worden sein, um die Prämienhöhe zu verringern. Versicherungsfälle sollen fingiert worden sein, um rechtswidrig in den Genuss der Versicherungsleistung zu gelangen.

 

Auch hier erfordert eine wirksame Strafverteidigung nicht nur die Kenntnis des materiellen Straf- und Verfahrensrechts, sondern gleichfalls solche im Bereich des Versicherungsrechts. So ist zum Beispiel nicht jede Angabe, die ein Versicherungsnehmer vor Abschluss des Versicherungsvertrags machen muss, erheblich im Sinne des § 19 VVG. Bei unklaren oder gar fehlenden Risikofragen des Versicherers kann die Anzeigepflicht sogar ganz entfallen.

 

Wir vereinen die für eine erfolgreiche Strafverteidigung erforderlichen Kompetenzen in unserer Kanzlei und können Ihnen daher die bestmögliche Wahrnehmung Ihrer Rechte im Strafverfahren anbieten.

 

 

Strafverfahren im Bereich des Insolvenzrechts

 

Im Umfeld von Unternehmensinsolvenzen sehen sich Unternehmer nicht selten dem Vorwurf von Straftaten wie dem Bankrott, der Insolvenzverschleppung, der Gläubiger- und der Schuldnerbegünstigung oder dem Verstoß gegen Buchführungspflichten ausgesetzt. Auch hier gilt: Kennt sich der Verteidiger nicht im Bereich des Insolvenzrechts aus, ist eine erfolgreiche Strafverteidigung kaum möglich.

 

Wir verfügen aus zahlreichen Insolvenzverfahren über umfangreiche Erfahrungen im Gebiet des Insolvenzrechts und sind somit in der Lage, Strafverfahren nicht nur aus strafrechtlicher, sondern auch aus insolvenzrechtlicher Sicht zu beurteilen und damit das notwendige Gegengewicht zu den Staatsanwaltschaften und Gerichten zu bilden.  

 

 

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